Was ist ein Rentenpapier und was versteht man unter einem Rentenmarkt?

Anstelle von Rentenpapier und Rentenmarkt könnte man auch von einer Anleihe oder dem Anleihemarkt sprechen. Der Begriff “Anleihe” verdeutlicht sehr gut, um welche Anlageform es hier geht. Vermutlich kennen Sie den Begriff der Bundesanleihe. Wenn Sie eine Bundesanleihe erwerben, sind Sie Gläubiger und die Bundesrepublik Deutschland ist Ihr Schuldner. Sie verpflichtet sich Ihnen gegenüber bis zum Ende Laufzeit der Anleihe einen festen Zins zu bezahlen. Am Ende der Laufzeit erhalten Sie das ausgeliehene Geld wieder zurückgezahlt.


Früher sprach man bei einer Anleihe auch von einem Rentenpapier, weil man auf Grund des festen Zinses regelmäßige Auszahlungen erhielt – wie bei einer Rente auch. Der Begriff “festverzinsliches Wertpapier” wird auch häufig verwendet.

Anleihen werden an der Börse über ihre gesamte Laufzeit gehandelt. Anleihen können also jederzeit gekauft und wieder verkauft werden. Nicht nur Staaten emmitieren Anleihen. Auch Banken oder Unternehmen machen davon Gebrauch um an Geld zu kommen.

Den Börsenhandel mit Anleihen nennt man Anleihemarkt oder Rentenmarkt.

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