Gute Zeiten für Hauskäufer
Von Finanzredaktion | 8. August 2010 | Kategorie: Banken und Kredite | Keine Kommentare »Selbst genutzter Wohnraum war noch nie so erschwinglich wie heute. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Immobilienverbands IVD. Dabei wurde aus den Kriterien Preis, Zinsniveau und verfügbares Einkommen der so genannte Erschwinglichkeitsindex gebildet. Er soll Auskunft darüber geben, inwieweit ein durchschnittlicher Haushalt sich einen Immobilienkauf leisten kann.
Sven Johns, Bundesgeschäftsführer des IVD: “Das stetig abfallende Zinsniveau, die steigenden Haushaltseinkommen und die relativ stabilen Häuserpreise sind dafür verantwortlich, dass die Erschwinglichkeit eines Einfamilienhauses in Deutschland nie besser war als heute”. Demnach benötigte der Durchschnittshaushalt weniger als 25 % des verfügbaren Nettoeinkommens, um ein Einfamilienhaus zu erwerben. Bei der Berechnung wird davon ausgegangen, dass das Einfamilienhaus mit 25 % Eigenkapital und 75 % Fremdkapital finanziert wird.
Am erschwinglichsten sind Einfamilienhäuser demnach in Wittenberg in Sachsen–Anhalt. Am teuersten ist es in der bayerischen Landeshauptstadt München. Die regionalen Unterschiede hätten in der Vergangenheit weiter zugenommen, so der IVD. (Quelle: Zurich Versicherungen)