Berufsunfähigkeit richtig absichern – Krankentagegeld nicht vergessen!

Gerade jetzt zum Jahresende und im Hinblick auf die Einfühung der Unisex-Tarife, werden sich viele Arbeitnehmer dazu entschließen, eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Das ist auch sinnvoll. Wirklich rund wird der Versicherungsschutz aber erst, wenn auch eine Krankentagegeldabsicherung bestehz

Die private Berufsunfähigkeitsversicherung leistet, optimale Versicherungsbedigungen vorausgesetzt, falls Sie Ihren aktuell ausgeübten Beruf voraussichtlich mindestens sechs Monate nicht mehr ausüben können. Doch bis diese Prognose tatsächlich gestellt werden kann, liegt in der ersten Stufe eine Arbeitsunfähigkeit vor.

Angestellte erhalten im Falle der Arbeitsunfähigkeit vom Arbeitgeber eine Lohnfortzahlung für max. sechs Wochen. Ab der siebten Woche springt die gesetzliche Krankenversicherung mit der Krankengeld-Zahlung ein. Das Krankengeld entspricht aber lediglich ca. 78 Prozent des Nettoeinkommens. Für den ein oder anderen wird diese Einkommenseinbuße durchaus finanziell problematisch sein.

Daher ist zu empfehlen, dass neben der Berufsunfähigkeitsversicherung auch eine Krankentagegelsversicherung abgeschlossen werden sollte. Das Krankentagegeld deckt die Differenz zwischen Nettoeinkommen und Krankengeld ab und ist zu relativ günstigen Beiträgen zu bekommen.

Sprechen Sie Ihren Versicherungsfachmann auf dieses Thema an, falls er von sich aus das nicht schon getan hat. (Dr. Winter)